Oliver Harborth

Wie ich zur Fotografie kam?

Um 1980 belegte ich an der Wiesbadener FH das Fach Kommunikationsdesign, das ich aber nach 3 Semestern wieder abbrach. Was blieb war die Begeisterung für die Fotografie, der ich bis heute treu geblieben bin. Es schloss sich stattdessen mein Studium für Lehramt in den Fächern Anglistik und Kunsterziehung an. In meinem Lehrberuf habe ich immer wieder versucht, interessierten Schülerinnen und Schülern etwas von meiner Begeisterung für die Fotografie mit auf den Weg zu geben, vor allem durch Nachmittagskurse im Wahlpflichtbereich.

Ab 1985 lebte ich für zwei Jahre in Belfast (Nordirland), wo ich meine Erfahrungen in der Schwarz-Weiß-Fotografie grundlegend ausbaute. Portraits der Alltagswelt der Menschen in dieser neuen Umgebung blieben zunächst mein vorrangiges Thema. Doch die beeindruckenden Weiten der Landschaften im Nordwesten der irischen Insel, in Donegal, weckten meine Begeisterung für die Landschaftsfotografie.

Während der 1990er Jahre verbrachte ich die Sommer stets  in Cuenca (Zentralspanien), Landschaftsfotografie blieb für mich auch in dieser Zeit mein wichtigstes Thema.

Mit welcher Ausrüstung ich arbeite und schon gearbeitet habe?

Bis in die Mitte der 1980er begleitete mich meine Minolta XD7 auf all meinen Fototouren. Mit meiner zweiäugigen Mamiya C330 begann dann der Einstieg ins Mittelformat, und für die nächsten fast 15 Jahre wurde sie zu meinem „fotografischen rechten Arm“. Mittlerweile war ich auf die Lehren des Ansel Adams gestoßen. Meine Schwarz-Weiß-Fotografie hatte endlich eine Richtung bekommen, die mich zu Beginn des neuen Jahrtausends bis hin zur Großformatfotografie führte. Heute freue ich mich über die Bildqualität, die mir meine Nikon Z7 bieten kann. Dabei fotografiere ich sehr gerne im extremen Weitwinkelbereich, also 12-16mm im Vollformat. Da ich schon immer meine Filme selbst entwickelt und meine Fotos selbst abgezogen habe, ist mir der Schritt zur digitalen Fotografie 2008 sehr schwer gefallen. Aber der Übergang gelang – ich bearbeite und drucke meine Fotos weiterhin selbst. Heute begrüße ich die vielseitigen Möglichkeiten, die mir Photoshop und Co. bieten. Und mit der Möglichkeit der Hybrid-Fotografie kann ich sogar beides miteinander verbinden!

Welche Themen ich bevorzuge?

Im Prinzip alles, was ein gutes Bild ergibt. Ich versuche offen zu sein für alles, das mir begegnet. Gerne experimentiere ich mit Bildkompositionen, immer auf der Suche nach einem spannenden und überzeugenden Bild bzw. Bildaufbau. Aber besonders wichtig ist und bleibt für mich die Landschaftsfotografie. Seit kurzem kommt hierbei auch meine Drohne zum Einsatz.

Seit März 2018 arbeite ich als ehrenamtlicher Stadtfotograf für die Stadt Stromberg.

Besuchen Sie mich doch einfach auf meiner eigenen Homepage:

stadtfotograf-stromberg.de

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